Vegetarisches

Bulgursalat (Kisir)

Kisir ist ein erfrischender Salat aus Bulgur, Paprika, Petersilie und vielen anderen leckeren Sachen. Passt hervorragend zu Hummus. Und genau wie Hummus, sollte Kisir auf keinem Partybuffet fehlen. Allein schon, weil der Salat richtig schön aussieht.

Der einzige Nachteil dieses Rezepts ist gleichzeitig sein Vorteil: es gibt sehr viel zu waschen, zu schnibbeln und zu hacken - perfekt für ein Gruppenkocherlebnis oder um zu früh gekommene Gäste zu beschäftigen.

Bulgur kann man am Besten im türkischen oder Arabischen Supermarkt kaufen. Dort gibt es ihn verschieden grob gekörnt. Für Kisir eignet sich am Besten fein bis mittelfein gekörnter Bulgur.

 

Man braucht:

500 Gramm Bulgur

Ein Bund Blattpetersilie

Ein Bund Frühlingszwiebeln

Vier Paprika (rot und/oder gelb)

Eine halbe Salatgruke

Eine mittelscharfe Peperoni (wenn Schärfe gewünscht ist)

Den Saft von zwei Zitronen

Den Saft von zwei Orangen (oder 100ml gekauften Orangensaft)

Ein Zweig frische Minze (kann man auch weglassen)

Olivenöl

Und los geht’s:

Als erstes Wasser zum Kochen bringen. Muss nicht im Topf passieren, Wasserkocher oder Kessel tun es auch. Bulgur in eine große Schüssel geben. Eine richtig große, man bedenke, was da noch alles reinkommt. Etwas Salz und Olivenöl dazu geben. Wenn Euer Olivenöl einen bitteren Geschmack hat, anderes Pflanzenöl nehmen.

Kocht dass Wasser, soviel davon über den Bulgur schütten, dass er ungefähr fingerbreit damit bedeckt ist. Nun säuft der Bulgur ordentlich und quillt schön auf. Nach ein paar Minuten umrühren. Hat der Bulgur das Wasser komplett aufgesogen, schon mal probieren. Der Bulgur darf schon noch etwas Biss haben, sollte sich aber nicht wie Rollsplitt zwischen den Zähnen anfühlen. Ist er noch zu hart, noch etwas kochendes Wasser hinzugeben und ziehen lassen. Den Vorgang solange wiederholen, bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.

Nun aber ran ans Gemüse! Petersilie und ggf. Minze waschen und hacken, die Frühlingszwiebeln von ihren Wurzeln und trockenen Außenhäuten befreien und in feine Ringe schneiden, oder hacken. Die Paprika wird entkernt, gewaschen und in feine Würfel geschnitten. Peperoni wird, falls verwendet, gleich behandelt. Die Gurke schälen und ebenfalls würfeln. Bei einem Sechser-Pasch Bier trinken. War der Witz schlecht! Zitronen und Orangen werden ausgepresst.

Wenn der Bulgur nicht mehr all zu heiß ist, werden Kräuter und Gemüse untergehoben. Dann schussweise den Orangen und Zitronensaft unterrühren. Der Salat darf nicht suppig werden, saftig soll er aber schon sein. Hat man etwas zuviel Flüssigkeit dazu gegeben, macht das nicht, der Bulgur wird sie bestimmt aufnehmen.

Jetzt noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig

Das Rezept ist eigentlich nur ein Vorschlag und kann wahrscheinlich tausendfach variiert werden. Im Original ist Paprikamark drin, man kann Tomaten dazutun, Schafskäse, Oliven, Eisbergsalat, Dill, Basilikum und was nicht sonst noch alles. Einfach ausprobieren.

 

Wie macht man Hummus?

Heute mache ich es endlich wahr. Ich mache Hummus. Was braucht man dazu? Wo bekommt man es? Nachdem ich die Zutaten in meinem Lieblingsgeschäft in Berlin Kreuzberg besorge und ein Erfrischungsbier zu mir nehme, geht es los!

 

 

Link: http://video.google.com/videoplay?docid=3059817386897310191

Feta-Creme

Zusammenfassung

Portionen
Servings
Prep time15 minutes
Herkunft
RezepteVorspeisen Snacks Vegetarisches
Schwierigkeitsgrad
Tagsknoblauch Feta scharf Pasten Buffet

Beschreibung

Bei meinem letzten Urlaub in Griechenland konnte ich davon nicht genug kriegen. Saulecker und wirklich einfach zu machen.

Zutaten

2pkFeta
  Eingelegte grüne Peperoni
2 Knoblauchzehen
  Yogurt

Zubereitung

Feta irgendwie kleinmachen, schneiden, brechen oder quetschen und in eine Schüssel geben. Zwei Zehen Knoblauch dazu, einen kleinen Schuss vom Wasser aus dem Peperoni-Glas und drei Esslöffel Yogurt. Das Ganze mit dem Pürierstab zu Brei verarbeiten. Dann nach und nach Peperoni dazugeben, durchpürieren und kosten, bis die gewünschte Schärfe erreicht ist. Ist die Paste zu fest, noch etwas Yogurt dazugeben. Fertig.

Hinweise

Man kann das Ganze auch mit milden Peperoni machen, allerdings finde ich das etwas langweilig. Rote Peperoni aus dem Glas kann man auch benutzen, nur sollte man nicht grüne und rote mischen, denn dann wird die Paste braun. Am schönsten sieht es natürlich mit pinken Peperoni aus, nur sind die fast nie zu bekommen.

Walnuss Pesto

Zusammenfassung

Portionen
Servings
Prep time15 minutes
Herkunft
RezepteVegetarisches Nudelgerichte
Schwierigkeitsgrad
Tagsknoblauch Pasta Pesto Walnuss Nudelm Buttermilch

Beschreibung

Eine Nudelsoße mit Buttermilch? Aber hallo! Schmeckt hervoragend und ist sehr leicht und bestimmt voll gesund. Walnuss Pesto wird zu Nudeln gegessen. Schmeckt aber auch super als Brotbelag, Dip, Soße zum Fleisch und vielem mehr.

Zutaten

200gWalnüsse (geschält)
100mlButtermilch
2 Knoblauchzehen
  Olivenöl

Zubereitung

Die Walnüsse werden in eine Schüssel oder einen Mixer gegeben. Sind sie in einer festen Tüte, kann man sie, mit der rohen Gewalt der Hände, vorher schon ein Wenig  zu Klein(nuss)holz verarbeiten. Die Knoblauchzehen schälen und halbieren. Und unter den Walnüssen verstecken, oder darauf betten. Auf die Walnüsse gibt man einen Schluck Buttermilch und das Ganze wird mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine zu Mousse verarbeitet. Es soll eine schöne, sämige Masse entstehen. Noch sämiger wird die Pesto, wenn man etwas Olivenöl untermixt. Wer auf seine Figur achten möchte, kann das Öl auch weglassen. Wird die Pesto zu fest, einfach etwas Buttermilch hinzugeben. Fertig. Ach so, salzen und Pfeffern nicht vergessen!

Hinweise

Die Pesto wird dann nach Belieben unter die dampfenden Nudeln gerührt. Sehr gut schmecken dazu auch frische, gewürfelte Tomaten.

Grünes Pesto (Genovese)

Zusammenfassung

Portionen
Servings
Prep time15 minutes
Herkunft
RezepteVorspeisen Vegetarisches Nudelgerichte
Schwierigkeitsgrad
Tagsknoblauch Pesto Basilikum Nudelsoße italienisch

Beschreibung

Das Orginal wird mit Pinienkernen zubereitet. Weil die aber verdammt teuer sind, kann man auch Sonnenblumenkerne nehmen. Schmeckt fast genauso gut. Pesto lässt sich nicht nur als Nudelsoße verwenden, passt auch gut als Soße zum Grillfleisch oder als Brotaufstrich.

Zutaten

2bnBasilikum
150gSonnenblumekerne
4 Knoblauchzehen
  Olivenöl

Zubereitung

Das Basilikum waschen und trockenschütteln. Die Blätter werden vom Zweig gerupft und in den Mixer, wenn man einen Pürierstab benutzt, in eine Schüssel gegeben. Eine ordentliche Prise Salz und einen guten Schuss Olivenöl darüber. Wichtig: das Olivenöl darf auf keinen Fall bitter schmecken. Das ganze schonmal anmixen, respektive pürieren. Mir hat mal jemand gesagt, dann bleibe das Grün des Basilikums auch grün. Ich weiß aber nicht ob das stimmt. Also weiter im Text, beziehungsweise in der Schüssel oder im Mixer. Die Sonnenblumen- oder Pinienkerne dazugeben und, nach Geschmack, eine bis drei Zehen Knoblauch und etwas Pfeffer. Wieder alles Mixen. Jetzt wird solange mit Olivenöl aufgefüllt und weiter gemixt, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Es sollte eine lockere Paste entstehen. Fertig.

Hinweise

Ich esse zur Pesto am Liebsten Spaghetti. Farblich und geschmacklich herrlich ist es, wenn man noch kleingeschnittene Tomaten in die Nudeln rührt. Wer es ab und an gerne edel hat, kann dazu noch in Olivenöl und Knoblauch gebratene oder gegrillte Riesengarnelen reichen. Wer gerne Insalata Caprese, also Tomaten mit Mozzarella ißt, kann auch etwas Pesto darüber geben. Das schmeckt vorzüglich. Pesto hält sich sehr gut im Kühlschrank, wie lange genau weiß ich nicht - habe ich welche, ist sie auch schnell wieder weg – aber ein paar Wochen gehen auf jeden Fall. Man kippt soviel Olivenöl drüber, dass die Soße komplett bedeckt ist und schließt das Gefäß noch mit Deckel oder Folie. So bleiben Farbe und Geschmack lange erhalten. Das Olivenöl kann dann vor der nächsten Verköstigung abgeschüttet werden.

Hokkaido-Ragout

Zusammenfassung

Portionen
Servings
Prep time30 minutes
Herkunft
RezepteVegetarisches
Schwierigkeitsgrad
Tagsragout Kürbis Hokkaido Gemüse

Beschreibung

Das Ragout aus dem Hokkaidokürbis passt sehr gut zu Reis, Couscous oder zu Weißbrot. Die Zubereitung ist recht einfach. Kommt man nicht an marrokanisches Curry, kann man auch gelbes indisches Curry nehmen und später eine gute Prise Zimt hinzufügen.

Zutaten

1⁄2 Hokkaidokürbis
2 Möhren
1 große Kartoffel
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1⁄2bnPetersilie
  frischer Koriander
1tMarrokanisches Curry
1⁄2tZimt

Zubereitung

Der Hokkaido wird entkernt, gewaschen und mit Schale in etwas mehr als Daumenbreite Stücke geschnitten. Möhren und Kartoffel schälen und zu ebenso großen Stücken verarbeiten. Die Zwiebel wird geschält und grob gehackt. In einem Topf etwas Pflanzenöl erhitzen und die Zwiebel anschwitzen lassen, bis sie glasig ist. Dann die übrigen Gemüse dazugeben und etwas anbraten lassen. Curry und Zimt dazugeben und nochmals anschwitzen lassen. Zweigt das Gemüse schon erste Zerfallserscheinungen, etwas Wasser hinzugeben und leise köcheln lassen. Fertig ist das Ragout, wenn die Kartoffeln weich sind. Am Ende sollte noch etwas sämige Flüßigkeit vorhanden sein. Sollte die Farbe zu schwach sein, kann man mit etwas Paprikapulver nachhelfen. Eine ordentliche Portion gehackte Petersilie einrühren und nochmals kurz mit köcheln lassen, kurz vor dem Servieren dann nach Geschmack gehackten Koriander. Fertig.

Hinweise

Dazu passt hervoragend ein Knoblauch-Yogurt: Einfach gepressten Knoblauch in Yogurt rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bulgursalat (Kisir)

Zusammenfassung

Portionen
Servings
Prep time30 minutes
Herkunft
RezepteSalate Vegetarisches
Schwierigkeitsgrad
TagsSalat Party Kisir Bulgur Taboulé

Beschreibung

Kisir ist ein erfrischender Salat aus Bulgur, Paprika, Petersilie und vielen anderen leckeren Sachen. Passt hervorragend zu Hummus. Und genau wie Hummus, sollte Kisir auf keinem Partybuffet fehlen. Allein schon, weil der Salat richtig schön aussieht.

Zutaten

500gBulugur (fein, bis mittelfein)
1bnBlattpetersilie
1bnFrühlingszwiebeln
4 Paprika (gelb und/oder rot)
1 Salatgurke
100mlZitronensaft
100mlOragensaft
1 Bund frische Minze (wenn gewünscht)
  Olivenöl

Zubereitung

Und los geht’s:

Als erstes Wasser zum Kochen bringen. Muss nicht im Topf passieren, Wasserkocher oder Kessel tun es auch. Bulgur in eine große Schüssel geben. Eine richtig große, man bedenke, was da noch alles reinkommt. Etwas Salz und Olivenöl dazu geben. Wenn Euer Olivenöl einen bitteren Geschmack hat, anderes Pflanzenöl nehmen.

Kocht dass Wasser, soviel davon über den Bulgur schütten, dass er ungefähr fingerbreit damit bedeckt ist. Nun säuft der Bulgur ordentlich und quillt schön auf. Nach ein paar Minuten umrühren. Hat der Bulgur das Wasser komplett aufgesogen, schon mal probieren. Der Bulgur darf schon noch etwas Biss haben, sollte sich aber nicht wie Rollsplitt zwischen den Zähnen anfühlen. Ist er noch zu hart, noch etwas kochendes Wasser hinzugeben und ziehen lassen. Den Vorgang solange wiederholen, bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.


Nun aber ran ans Gemüse! Petersilie und ggf. Minze waschen und hacken, die Frühlingszwiebeln von ihren Wurzeln und trockenen Außenhäuten befreien und in feine Ringe schneiden, oder hacken.

Die Paprika wird entkernt, gewaschen und in feine Würfel geschnitten. Peperoni wird, falls verwendet, gleich behandelt. Die Gurke schälen und ebenfalls würfeln. Bei einem Sechser-Pasch Bier trinken. War der Witz schlecht!

Zitronen und Orangen werden ausgepresst.

Wenn der Bulgur nicht mehr all zu heiß ist, werden Kräuter und Gemüse untergehoben. Dann schussweise den Orangen und Zitronensaft unterrühren. Der Salat darf nicht suppig werden, saftig soll er aber schon sein. Hat man etwas zuviel Flüssigkeit dazu gegeben, macht das nicht, der Bulgur wird sie bestimmt aufnehmen.

Jetzt noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig


Hinweise

Das Rezept ist eigentlich nur ein Vorschlag und kann wahrscheinlich tausendfach variiert werden. Im Original ist Paprikamark drin, man kann Tomaten dazutun, Schafskäse, Oliven, Eisbergsalat, Dill, Basilikum und was nicht sonst noch alles. Einfach ausprobieren.
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