Hinweise
Da die Mandelmasse nicht mit einem Triebmittel, sondern nur mit Eischnee gelockert wird, darf die Zubereitung keinerlei Unterbrechungen erfahren. Steifer Eischnee fällt rasch zusammen und erlangt seine lockere Beschaffenheit nicht wieder. Bei Vorhandensein größerer Eiweißmengen lässt sich diese Masse statt mit Mandeln, Nüssen oder Kokosraspeln auch mit Haferflocken, Grieß oder Semmelbröseln bereiten. Bei Haferflocken ist es ratsam, sie leicht abzusieben und grob zu hacken. Da ihnen das Mandeln, Nüssen oder Kokosraspeln eigene Fett fehlt, werden sie in zerlassener Margarine geröstet, bevor sie zum Eischnee kommen. Das trifft auch für Grieß und Semmelbrösel zu. Die Masse wird auf einem gefetteten, mit Mehl bestäubten Blech bei mäßiger Hitze — etwa 150 Grad — gebacken. Der sehr zarte Teig wird gern auf eine Unterlage gegeben. Dafür eignen sich Oblaten, Zwiebäcke, Waffelbrotscheiben, aber auch dünn ausgerollte Knetteige aller Art. Mandelgebäck hält sich nur dann längere Zeit, wenn es völlig durch gebacken ist. Es wird am zweckmäßigsten in einer verschließbaren Dose aufbewahrt. Die Haltbarkeit des Inhalts ist allerdings ständig zu prüfen.