Zubereitung
Das Mehl, wenn möglich, auf eine kalte Marmorplatte sieben. In eine Vertiefung in der Mitte eine kräftige Prise Salz geben, Wasser und Weinbrand zugießen und mit kalten Händen einen festen, zähen Teig kneten, dabei einen Teelöffel Butter unterarbeiten. Die Butter zwischen zwei Bogen Butterpapier zu einer dicken rechteckigen Platte breit rollen. Teig und Butter kalt stellen, damit beide für die weitere Verarbeitung die gleiche Temperatur bekommen. Den Teig auf bemehltem Untergrund so ausrollen, dass eine rechteckige, in der Mitte etwas stärkere Platte entsteht. Die Butter darauf legen und den Teig von beiden Seiten darüber schlagen. Für etwa 20 Minuten kalt stellen und wieder ausrollen, dann dreifach zusammenschlagen und den Teig mindestens 30 Minuten kalt stellen. Den Vorgang des Ausrollens, Zusammenschlagens und Kaltstellens noch zweimal wiederholen und erst dann den Teig nach Rezeptvorschrift weiterverarbeiten. Anhaftendes Mehl sollte bei den einzelnen Arbeitsgängen (Touren) abgestäubt werden, da sonst der Teig brüchig werden kann.
Den etwa 5 mm stark ausgerollten Blätterteig in gleichmäßige Stäbchen von 2 x 10 cm rädeln oder schneiden und auf ein wasserbenetztes Blech legen. Die Teigstücke mit Eigelb oder Wasser bepinseln und den mit dem Salz vermischten Kümmel obenaufstreuen. Bei Mittelhitze etwa 12 Minuten backen. — Kümmelstäbchen sehen besonders nett aus, wenn sie zu Locken gedreht auf das Blech gelegt werden.