Notes
Kühl und trocken aufbewahrt halten sich gebackene Mürbeteigböden bis zu 14 Tagen, bevor sie verwendet werden. Das Einfrieren im Gefriergutlagerschrank ist ebenfalls möglich.
Bei Mürbeteig kann etwa ein Drittel der Mehlmenge durch gekochte geriebene Kartoffeln ersetzt werden, Teig und Gebäck sind dann allerdings für den sofortigen Verbrauch bestimmt. Mürbeteig-Gebäck wird lockerer, wenn dem Mehl eine Prise Backpulver zugesetzt oder die Hälfte der Mehlmenge durch Semmel- oder Kuchenbrösel ausgetauscht wird. Alle Zutaten für den Mürbeteig, vorzugsweise Margarine und Ei, sollen recht kalt sein - sogar die Hände, mit denen er geknetet wird! Bleche oder Formen brauchen für dieses fettreiche Gebäck nur dünn gefettet zu werden. Mürbeteigrollen, die in Scheiben geschnitten werden sollen, müssen zuvor gut gekühlt werden. Mürbeteig gehört grundsätzlich in einen vorgeheizten Ofen (sonst zerläuft die Margarine, bevor der Backprozess beginnt!). Der ungebackene Mürbeteig ist, zur Kugel geformt und in Margarinepapier gewickelt, im Kühlschrank oder kalten Keller bis zu zwei Wochen haltbar - dann allerdings ohne Backpulverzusatz -, bevor er verbacken wird. Der vom Handel angebotene gefrorene Mürbeteig lässt sich ebenfalls vielseitig verwenden. Kleingebäck aus Mürbeteig sieht besonders appetitlich aus, wenn es vor dem Backen mit Ei, das mit Milch verrührt wurde, oder nur mit verquirltem Eigelb bestrichen wird. Mit einer Fettglasur überzogenes Gebäck trocknet nicht so schnell aus und ist deshalb länger haltbar.